Zwei Schutzebenen sind für fast jede Praxis Pflicht: eine Schutzschranke zwischen Praxisnetz und Internet und ein Schutzprogramm auf jedem Rechner. Hier steht, was dahintersteckt.
Sie ist die Schutzschranke zwischen Praxisnetz und Internet. Sie filtert den Datenverkehr und lässt nur durch, was erlaubt ist.
Praxisrechner, medizinische Geräte und Gäste-WLAN laufen in getrennten Netzen. So kann ein Problem an einer Stelle nicht sofort alles erreichen.
Ein Schutzprogramm auf jedem Rechner erkennt Schadsoftware und auch ungewöhnliches Verhalten, das klassische Virenscanner übersehen können.
Betriebssystem und Programme sollten regelmäßig aktualisiert werden, denn viele Angriffe nutzen bekannte, längst behobene Lücken.
Nicht jeder im Team braucht Administratorrechte. Je weniger Rechte, desto weniger Schaden kann ein Fehler oder Angriff anrichten.
Meldungen aus Firewall und Schutzprogrammen müssen jemand lesen. Nur dann fallen Auffälligkeiten auf, bevor sie zum Problem werden.
Kein Schutz ist lückenlos. Deshalb setzt man auf mehrere aufeinander abgestimmte Ebenen statt auf eine einzelne Maßnahme.
Sinnvoll ist ein Blick von außen, wenn Sie nicht wissen, was Ihr Router leistet, wenn die Verwaltung der Schutzsoftware ungeklärt ist oder wenn sich in der Praxis etwas verändert hat, etwa ein Umbau oder neue Geräte.
Wir bewerten Ihren Ist-Zustand, empfehlen eine sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen und setzen sie auf Wunsch um.
Ein Standardrouter bietet meist nur grundlegenden Schutz. Für Praxen mit sensiblen Daten wird in der Regel eine gesondert verwaltete Firewall empfohlen. Was ausreicht, hängt von Ihrer Praxis ab.
Die Firewall schützt das Netz an der Grenze zum Internet. Das Schutzprogramm läuft auf dem einzelnen Rechner und schützt ihn direkt. Beide ergänzen sich.
Viele Angriffe nutzen bekannte Sicherheitslücken. Hersteller schließen sie mit Updates. Wer diese nicht einspielt, lässt die Lücken offen.
Dieser Beitrag gibt eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Analyse Ihrer konkreten Systeme.